TRIGGERPUNKTTHERAPIE

Triggerpunkt_Massage_kreuzlingen.jpgDie Triggerpunkttherapie beschäftigt sich mit der Beseitigung sogenannter myofaszialer Triggerpunkte.

Das sind lokal begrenzte Verhärtungen in der Skelettmuskulatur, die druckempfindlich sind und von denen Schmerzen in den Rest des Körpers übertragen werden. Viele Ursachen können zu einer Minderdurchblutung des Muskelgewebes und somit zu einem Triggerpunkt führen. Die Triggerpunkt-Massage ist ein möglicher Weg, diesen Kreislauf aus Schmerz zu durchbrechen.

Durch lokalen Druck werden die Triggerpunkte gereizt, dies führt dazu, dass der Muskel den typischen Schmerz in oft entfernt gelegene Zone weiterleitet. Dieser Schmerz sei zwar erst unangenehm, führe aber bald zu einer Art Wohlweh und verschwände danach oft ganz. Spezielle Streichungen und Dehnungen ergänzen die Triggerpunkt-Behandlung.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Überweisung und zur Kostenübernahme.

Überweisung und Kostenübernahme

Wenn die Triggerpunkttherapie auf Grund einer ärztlichen Verordnung erfolgt, wird die verschriebene Behandlung von Ihrer Krankenkasse/Versicherung, nach Abzug des Selbstbehalts, übernommen. Bei Unfall übernimmt der Kostenträger 100% der Kosten, bei Krankheit wird dem Patienten von der Krankenkasse der übliche Selbstbehalt (10%) in Rechnung gestellt. Die Grundversicherung übernimmt keine Behandlung ohne ärztliche Verordnung. Wenn Sie Anspruch auf Physiotherapie haben, hat Ihre Krankenkasse/Versicherung das Recht, bei Ihrer/Ihrem behandelnden Ärztin/Arzt einen Bericht zu verlangen. Sie haben das Recht, Ihre Physiotherapeutin oder Ihren Physiotherapeuten selbst zu bestimmen.

Es gibt grundsätzlich keine Beschränkung der Anzahl an Verordnungen. Beachten Sie jedoch, dass nach 36 Therapie-Sitzungen der Vertrauensarzt der Krankenkasse oder Unfallversicherung bei der/beim behandelnden Ärztin/Arzt eine schriftliche Begründung der Fortsetzung der Therapie verlangen kann.

Zum Erhalt des erreichten Resultats oder zur Vorbeugung besteht die Möglichkeit, sich auf eigenen Wunsch ohne ärztliche Verordnung in physiotherapeutische Behandlung zu begeben. In diesem Fall müssen die anfallenden Kosten selbst übernommen werden. Präventivmassnahmen sind nicht im Leistungskatalog der obligatorischen Grundversicherung.